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Azrael (Roman)
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Veröffentlichungsdatum 1994
Verleger Heyne Verlag
Nachfolger Azrael – Die Wiederkehr
Zyklus Azrael
Verfilmung nicht realisiert

Azrael ist ein 1994 erschienener Horror-Roman von Wolfgang Hohlbein, der 1998 mit Azrael – Die Wiederkehr fortgesetzt wurde.

Handlung Bearbeiten

Angst geht um in Berlin: die Hauptstadt wird von einer Reihe äußerst bizarrer Selbstmorde heimgesucht. Einzige Verbindung zwischen den Opfern ist ein mysteriöser Schriftzug: AZRAEL, der Name des biblischen Todesengels aus dem alten Testament.

Eine Reihe von Indizien führt die Beamten der Berliner Kriminalpolizei zur Klinik des Chemikers Dr. Sillmann, der früher geheime Drogenexperimente an Kindern durchführte - sogar an seinem eigenen Sohn Mark. Dieser entdeckte eines Tages eine alte Bibel und sah in ihr ein Bild jenes apokalyptischen Monsters, das den alten Kirchenleuten als Azrael bekannt ist. Als Konsequenz daraus weckten die Versuchskaninchen des Doktors eine dunkle Macht, die sich in Marks imaginärem Bild des Todesengels manifestierte, und alle außer Mark entweder tötete oder in den Wahnsinn trieb.

Mark wächst heran und vergisst die Dinge, die mit ihm geschehen sind. Als er jedoch die Schule abbricht und nach Berlin zurückkehrt, tritt die dunkle Kraft, die er und seine Freunde beschworen hatten, wieder zutage - und tötet nacheinander alle, die auch nur entfernt mit dem Projekt zu tun hatten.

Für den Polizisten Bremer im mittleren Alter beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn Mark läuft ahnungslos durch Berlin – und Azrael wird immer stärker. Erst in letzter Minute erfährt Mark von seinem Vater die Wahrheit über die Droge, die er ihm gab: Ein bioaktiver Stoff, der die Gedanken und Gefühle einer ganzen Gruppe von Menschen verbindet und ihnen immense Macht verleiht, genug Macht, um sogar eine Phantasie real werden zu lassen.

Die Ereignisse finden im alten Labor von Marks Vater ihren Höhepunkt. Azrael bricht schließlich aus Marks Geist aus und lässt ein Inferno über alle Anwesenden hereinbrechen, das bis auf einen Leibwächter niemand überlebt.

Hintergrund Bearbeiten

Verfilmung Bearbeiten

Die Filmproduktionsfirma NEOS Film gab im Juni 2007 bekannt[1], dass sie Azrael als Kinofilm umsetzen werde. Die entsprechenden Optionsrechte wurden im Frühjahr 2007 mit dem Management und dem Autoren abgeschlossen. Der Film soll im Herbst 2009 in die deutschen Kinos kommen. Regie soll der deutsche Regisseur Lasse Nolte führen, der auch in "enger Zusammenarbeit"[2] mit dem Autor das Drehbuch verfassen soll. Das Management von Wolfgang Hohlbein deutete im Dezember 2007 an, dass Azrael die einzige Hohlbein-Verfilmung sei, bei der es aktuell "vorangeht".[3]

Voraussichtlich wird der Film die erste Umsetzung eines Hohlbein-Romanes für das Kino sein.

Die beiden obigen Abschnitte basieren auf dem Artikel "Azrael (Hohlbein)" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 14. Juli 2008 und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Stichwörter Bearbeiten

Charaktere Bearbeiten

Bremer | Dr. Sillmann | Mark Sillmann

Orte Bearbeiten

Berlin

Ausgaben Bearbeiten

Weblinks Bearbeiten

Quellen Bearbeiten

  1. Pressemeldung von NEOS Film.
  2. sinngemäßt zitiert nach der Pressemeldung von NEOS Film.
  3. Wortlaut des offiziellen Newsletters Newsletter Hohlbein.net vom 21.12.2007, Segment Jahresrückblick 2007 – Film, TV und Hörbücher